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Oszilloskop Test: Rohde & Schwarz RTM3004

Das RTM3004 ist ein High-End-Oszilloskop aus dem Hause Rohde & Schwarz. Afug-Info.de hat es einem Praxis-Test unterzogen. Die VorzĂŒge und StĂ€rken sowie Defizite und Bugs sind thematisch gruppiert in Einzelvideos zusammengefasst, die nacheinander an dieser Stelle abrufbar sind.

In allen Tests wird das RTM3004 in Vollausstattung (fully featured) verwendet mit 1 GHz Bandbreite, 4 KanĂ€len, Logic Analyzer, serieller Busdecodierung, segmentierter Speicher und allen sonstigen Software-Schikanen (FW v1.3). 10-Bit ADC sowie ein 10" großer, glĂ€nzender Bildschirm sind weitere Charakteristika des RTM3004.

Der hohe Funktionsumfang des RTM3004 wird in mehreren Einzelvideos nÀher vorgestellt.


Teil 1: Roll Betrieb

Video-Vorschau: Rohde & Schwarz RTM3004: Roll Betrieb


Den Roll-Betrieb verwendet man zur Messung niederfrequenter Signale. Das Schöne beim RTM3004 ist, dass man den Roll-Betrieb ein-/ausschalten kann und die Startzeit festlegen kann, ab welcher das Oszilloskop in den Roll-Betrieb wechselt.

Ansonsten konnte der Roll-Betrieb beim RTM3004 leider nicht ĂŒberzeugen. Das beginnt damit, dass die Roll-Richtung unverstĂ€ndlicherweise zunĂ€chst von links nach rechts verlĂ€uft und erst nach einer Bildschirm von rechts nach links (wie ĂŒblich beim Roll-Modus).

Die Erfassung lĂ€uft leider nicht kontinuierlich durch: Jedes Mal, wenn man Zeitbasis, Volt/DIV oder die Position des Strahls Ă€ndert oder Single drĂŒckt, erfolgt ein RĂŒcksprung, bei dem der Bildschirm mit dem vorherigen Signal gelöscht wird, das fĂŒr die Analyse aber hochinteressant sein kann.

Die Einzeltriggerung (Single) im Roll-Betrieb ist leider nicht pegelgesteuert, obwohl man einen Pegel einstellen kann, und stoppt jedes Mal nach einer Bildschirmseite ab Tastendruck, unabhĂ€ngig davon ob das Signal die Triggerbedingung erfĂŒllt oder ob ĂŒberhaupt ein Signal anliegt. In der Folge kann man das Oszilloskop nicht unbeaufsichtigt auf einen sporadischen Fehlimpuls warten lassen, sondern muss pausenlos den Bildschirm beobachten, um im Bedarfsfall manuell zu stoppen. Der RTM3004 war zum Testzeitpunkt leider nicht in der Lage, einen simplen Vorgang wie die Ladekurve eines Kondensators selbstĂ€ndig bzw. automatisiert zu stoppen.

Auf den Refresh-Betrieb auszuweichen, ist leider Roll-Modus-Ersatz; dort ist beim RTM3004 zwar ein pegelgesteuerter Single-Trigger vorhanden, das Mess-Signal kann man aber erst dann sehen, wenn die Triggerbedingung erfĂŒllt ist (Grund: Trigger-Modus: Norm; der Trigger-Modus AUTO kann nicht verwendet werden, weil dieser nach einer Bildschirmseite ab Tastendruck auslöst, unabhĂ€ngig vom Signal). Dagegen kann man im echten Roll-Betrieb (z.B. Hameg) in Verbindung mit Single die Messkurve jederzeit beobachten und bemerkt so auch SignalauffĂ€lligkeiten unterhalb des voreingestellten Trigger-Pegels.

Auf den ersten Blick konnte das RTM3004 im Roll-Betrieb nicht ĂŒberzeugen. Auf den zweiten Blick offenbaren sich dann noch einige Fehlfunktionen (Bugs) bis hin zum Systemabsturz.

So beginnt z.B. die Erfassung fehlerhaft, wenn man nach einer Single-Triggerung im Roll-Betrieb die Taste Run/Stop drĂŒckt. Dreht man nach Single an der Zeitbasis, um in die Messkurve hineinzuzoomen, Ă€ndert sich die Darstellung der Messkurve zunĂ€chst nicht, je nach Zeitbasis-Einstellung leuchtet aber die Trigger-Source Taste, und dann ist die gestoppte Messkurve plötzlich vom Bildschirm verschwunden.

Möchte man nach Single die Wellenform mit der Zoom-Funktion vergrĂ¶ĂŸern, wird die gestoppte Messkurve zerhackt dargestellt. Ebenso wenn man nach Single eine Schnellmessung mit QuickMeas an der gestoppten Messkurve durchfĂŒhrt.

Hat man die Messungen im Roll-Betrieb beendet und möchte anschließend ein höherfrequentes Signal messen, drĂŒckt man in der Regel AUTO (Autoset), um sich das lange Drehen am Zeitbasis-Regler zu sparen. Eigentlich kein Problem. Beim RTM3004 fĂŒhrt dieser simple Vorgang aber zum Systemabsturz. Das Oszilloskop reagiert dann nicht mehr und muss neu gestartet werden. Das geht mit etwas mehr als 10s zwar recht flott, aber die Einstellungen vor dem Systemabsturz bleiben leider nicht erhalten.

Nachdem Autoset ausschneidet, passt man die Zeitbasis manuell an die höhere Frequenz an. Dann aber reagiert der Trigger-Pegel nicht mehr. Erst wenn man die Trigger-Quelle durchschaltet oder kurz die Trigger-Art Àndert, kann man den Trigger-Level wieder einstellen.

In puncto Roll-Betrieb ist das Ergebnis zum Testzeitpunkt leider nicht zufriedenstellend.



Teil 2: Funktionsgenerator / ArbitrÀrwellenform-Generator

Video-Vorschau: Rohde & Schwarz RTM3004: Funktionsgenerator


Teil 3: Filter

Video-Vorschau: Rohde & Schwarz RTM3004: Filter



Teil 4: Serielle Busdekodierung

Video-Vorschau: Rohde & Schwarz RTM3004: Serielle Busdekodierung


Weitere Videos

DemnĂ€chst folgen weitere Videos ĂŒber die umfangreichen Funktionen des Rohde & Schwarz RTM3004 samt StĂ€rken und SchwĂ€chen,
unter anderem zu den Themen

u.v.m.




November 2018
Alle Angaben beziehen sich nur auf das TestgerÀt.

Zu weiteren Testberichten ...


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